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Auf den Grundstück gab es schon Katzen: Die Alte (15 Jahre),
Halfblind (die hat vor Jahren bei einem Unfall ein Auge verloren) und Kugla.
Kugla war lange ganz böse auf mich und ich wußte nicht warum. Ich vermute,
daß sie dachte, meine Menschen hätten ihre Tochter Chimney, die 2 Tage bevor
ich ins Haus kam überfahren wurde, gegen mich eingetauscht. Jedenfalls war ich
der einzige, der im Haus wohnen durfte, die anderen "Draußenkatzen"
kamen nur zum Fressen und manchmal auch zum Spielen rein.
Um das Haus herum gab es einen großen Garten
mit vielen Mäusen, Vögeln und anderem Getier. Leider ist es nur im Frühling
so schön grün! Es ist da auch ein riesiger
Baum, der sich toll zum Klettern eignet. Anfangs war es schwierig für mich,
wieder herunter zu kommen aber wie vieles anderes auch habe ich das schnell
gelernt.
Das war etwa, als Piefke da war. Piefke war ein roter
ausgewachsener Kater, der sich wie ein großer Bruder um mich gekümmert hat und
von dem ich richtig viel gelernt habe, was ganz wichtig war, da ich ja keine
Mutter mehr hatte. Ich war traurig, als Piefke mich eines Tages nicht mehr
besuchen kam. Meine Menschen meinten, er wäre mit seinen Menschen wohl nach
Athen abgereist.
Ende Oktober mußte ich 'mal wieder zum Tierarzt - kannte ich ja schon von den
Imfungen und der Kastration her - aber jetzt war's anders, denn am 29.10.99
standen meine Menschen mitten in der Nacht auf und steckten mich in meine
Reisetasche. Dann ging es mit dem Auto über die Insel und mit dem Flugzeug nach
Athen. Der Flughafen dort ist schrecklich: Es ist so laut, Ihr könnt Euch das
kaum vorstellen. Ralf hat dann eine Jacke über die Tasche gelegt und so war es
wenigstens dunkel. Noch ein Flug von 3 Stunden und wir kamen in Berlin an. Dann
wurde mir doch tatsächlich noch eine Autofahrt zugemutet und ich hatte solche
Angst, daß die Schaukelei überhaupt nicht mehr aufhört.
Ja,
ich habe schon ein tolles Leben und kann den ganzen Tag schlafen, wenn ich
möchte. Im letzten Jahr hatte die Alte oft mein Fell-Bett besetzt aber dieses
Jahr wurde es frisch gewaschen und es gehört wieder mir ganz alleine.
Wenn
ich nicht grade schlafe, dann genieße ich die Aussicht von der Terrassenmauer,
denn da sieht man alle Vögel, Mäuschen und Schmetterlinge, die ich
anschließend zu fangen versucht. Manchmal klappt's und dann bringe ich meine
Beute ins Schlafzimmer!
Ach
ja, habe ich fast vergessen: Im letzten März war's in Kos immer furchtbar kalt. Da
habe ich mich einfach auf den Receiver gesetzt, denn da kam jede Menge Wärme
raus.
2002 bin ich schon 3 Jahre alt und seit dem 7.3.
wieder in Griechenland. Das Fliegen bin ich inzwischen gewöhnt aber so richtig
gerne mag ich's halt nicht. Hier war alles so schön grün und saftig im Garten,
weil es im Winter tüchtig geregnet hatte.
Dieses Jahr habe ich mit meinen Dosis 'was Neues
ausgemacht: Da wir keine Katzenklappe in der Tür hatten, lassen sie mir manchmal
tagsüber einen Fensterspalt offen, der nicht einsehbar ist, da kann ich kommen
und gehen, wie ich will. Na ja, die beiden haben wohl festgestellt, daß ich
nach einer Weile im Garten gerne reingehe und mich auf einem der Sessel
langmache. Im Sommer ist es draußen sowieso viel zu warm, da lege ich mich dann
auf den kühlen Steinboden.
Dann gab's da noch die ausgesetzten
Hundewelpen - wer macht denn so was?
 
Blick auf's Haus vom Feld
aus
Hauptstraße (weit weg vom Haus)
 Das Gras war dieses Jahr so
toll hoch - ein richtiger Urwald zum Verstecken!
Das
ist der Hafen von Kos, um mehr über diese Insel zu erfahren, klickt auf das
Bild!
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